Neue Studie stellt 8 zukunftsfähige Nutzungsszenarien vor, die dem Mobile Commerce in Deutschland Flügel verleihen werden

Die aktuelle Studie „Mobile Commerce Insights 2013“ zeigt auf, welche Trends und Angebote bei Couch Commerce & Commerce to go das größte Erfolgspotenzial für Händler und E-Commerce-Anbieter haben. Für Tablets und Smartphones resultieren differenzierte Nutzungsszenarien und Usability-Tipps, die den M-Commerce zum Umsatztreiber machen können.



Köln, 16. Oktober 2013

Mobile Commerce ist im Alltag der Nutzer angekommen: Ob unterwegs im Geschäft oder zu Hause auf der Couch immer häufiger geht der Griff zu Smartphone und Tablet, um Produktinformationen abzurufen, Offline-Käufe zu planen oder direkt mobil zu bestellen.

Allerdings erreicht die Mehrzahl der Mobile Commerce-Angebote bislang nur einen exklusiven Kreis ambitionierter Nutzer, die sich selbst durch kleinteilige Produktdarstellungen oder vielschrittige, eingabeintensive Bestellprozesse nicht abschrecken lassen. Nutzerstudien zeigen auch im Jahr 2013, dass das Einkaufen über Smartphones und Tablets immer noch mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist und selten einen echten Mehrwert zum E-Commerce am PC bietet.

Doch nach den Innovationswellen „technische Machbarkeit“ und „mobil-optimierte Usability“ steht der Mobile Commerce nun an der Schwelle zur „bedarfsgerechten Customer Experience“, die – so zeigen Pilotprojekte in den USA und Deutschland – dem Mobile Commerce neuen Schwung verleihen wird. Unternehmen und Agenturen schwenken um von Geräte-Optimierung auf Kontext-Optimierung. phaydon unterscheidet hier zwei Hauptkontexte des Mobile Commerce: Bei Commerce to go-Szenarien sind User unterwegs, haben wenig Zeit und meist akute Anliegen. Die Couch Commerce-Szenarien hingegen sind geprägt von entspannter lean-back Situation in den eigenen vier Wänden.

Szenarien: Commerce to go / Couch Commerce

“Go-Commerce” – Smartphone als Brücke zwischen Off- und Online-Shopping

Commerce to go-Szenarien mit Smartphones nehmen eine Mittlerposition zwischen Off- und Online Shopping ein. Sie führen entweder einen produktbezogenen Offline-Reiz weiter und intensivieren ihn (Offline to Mobile) oder eine Nachricht auf dem Smartphone dient als Trigger für die stationäre Produktrecherche resp. den Kauf (Mobile to Offline). Um die Medienbrüche so gering wie möglich zu halten, erwarten die User intelligente Features, die nahtlose Übergänge zwischen On- und Offline schaffen. Aus (Multichannel-)Anbietersicht schlummern hier die größten Potenziale, verschiedene Touchpoints mit mobilen Services intelligent miteinander zu verknüpfen, um ihr stationäres Geschäft zu stärken.

„Couch Commerce“ – Wenn Sofa und Tablet aus Pflichtkäufen entspanntes Shopping machen

Bei Couch Commerce geht es um mehr als um die Tablet-optimierte Entwicklung von Onlineshops. Tablet-Nutzer befinden sich im Vergleich zu Internetbrowsing am PC in einem anderen emotionalen und kognitiven Kontext, wenn sie im mobilen Netz surfen oder Tablet-Apps nutzen. Erfolgreiche Couch Commerce-Angebote müssen sich an diesen Nutzungsverfassungen ausrichten, indem sie emotionalisieren, inspirieren und unterhalten und zugleich benutzerfreundlich und verspielt sind.

Übergreifend resultieren sechs Thesen zu künftigen Erfolgsfaktoren des Mobile Commerce.

6 Thesen zur Zukunft des Mobile Commerce

Mobile Commerce revolutioniert Kaufprozesse:
Mobile Kaufinformationen und -abschlüsse sind nicht einfach ein weiterer Vertriebskanal unter vielen – sie werden in allen Kaufphasen komplementär zu bestehenden Kanälen genutzt und nahtlos mit diesen verknüpft. Die Customer Journey wird flexibler, individueller und bietet multiple (neue) Touchpoints für Anbieter.

Kontextspezifische Lösungen gefragt:
Wer den bestehenden Online-Shop lediglich mobil optimiert, verschenkt Potenzial! Die facettenreichen Nutzungsszenarien im Mobile Commerce verlangen nach bedarfs- und kontextspezifischen Lösungen, die den Alltag der User mit wirklichem Nutzwert bereichern und sie situativ in ihrer jeweiligen Nutzungsverfassung unterstützen.

User Experience als Erfolgsfaktor:
Neben einem hohen Nutzwert ist die Bedienbarkeit das Maß aller Dinge für den Erfolg – mobil optimierte Seiten sind das Fundament, zu Begeisterung und Differenzierung führen spielerische Gimmicks, die sich die jeweiligen Geräteeigenschaften zu eigen machen.

Convenience ist Trumpf:
Insbesondere im unruhigen on-the-go Kontext gilt „Push statt Pull“ – relevante Angebote oder mobile Weiterführungen müssen offensiv beworben bzw. bequem geobasiert serviert werden. Durch nahtlose Übergänge wie Augmented Reality-Features oder QR-Codes kann der Medienwechsel erleichtert werden.

Chance gegen reines „Showrooming“:
Weiterführende, mobile Informationen rund ums Produkt können Transparenz und Glaubwürdigkeit stationärer Händler stärken – die mobilen Inhalte können zum Katalysator des Offline-Kaufs werden und so dem befürchteten „Showrooming“-Trend entgegenwirken.

Potenzialträger Second Screen:
Für TV-Werbetreibende eröffnet der Second Screen neue Absatz- und Vermarktungsmöglichkeiten; intelligente, crossmediale  Weiterführungen à la Shazam intensivieren Produktbegegnungen und bieten direkte Kaufmöglichkeiten.


Zur Studie

Auf Basis von nationalen und internationalen Mobile Commerce-Entwicklungen und Trends, die in einer Sekundäranalyse und Expertenevaluation ermittelt worden sind,  wurden 10 persönliche Tiefeninterviews mit Lead Usern über Nutzungskontexte und Zukunftsszenarien der Anwendung von Mobile Commerce geführt. Alle Teilnehmer der Studie sind technisch überdurchschnittlich ausgestattete Smartphone- und Tablet-Nutzer, die bereits heute Mobile Commerce in ihrem Alltag nutzen. Die Studie wurde im September 2013 durchgeführt.

Die vorliegenden Ergebnisse bilden den dritten Band der Studienreihe „Mobile Commerce Insights“, in welcher phaydon sich seit 2009 regelmäßig mit Phänomenen des Mobile Commerce aus Nutzersicht beschäftigt. Sie knüpfen zudem an verschiedene phaydon-Publikationen zur „Couchpotato" an, deren Schwerpunkt auf Nutzung und Relevanz von Tablets als Couch-Medium im lean-back-Kontext liegt.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie „Mobile Commerce Insights 2013 – Erfolgsszenarien, Trends und Kontexte für Commerce to go & Couch Commerce“ können kostenfrei bei phaydon | research+consulting angefordert werden. Eine Preview zur Studie „Mobile Commerce Insights 2013“ wird bei Interesse zugesendet. Die vollständige Studie ist einsehbar auf der Webseite von phaydon http://mcommerce.phaydon.de/. Zusätzlich kann die Studie als PDF unter info(at)phaydon.de angefordert werden.

Ansprechpartner für die Presse

Daniel Schmeißer, Managing Director
Tel: 0221-964376-24
daniel.schmeisser(at)phaydon.de


Über phaydon | research & consulting

Als Full-Service Forschungs- und Beratungsunternehmen hat sich phaydon | research+consulting mit Sitz in Köln auf die Bereiche Neue Medien, Mobile sowie User & Customer Experience spezialisiert. 2004 gegründet, beschäftigt phaydon heute ein interdisziplinäres Team aus 30 festen Mitarbeitern. phaydon analysiert und optimiert Strategien, Produkte, Marketing- und Vertriebsmaßnahmen – national und international für Kunden aus den Branchen TK/IT, Verlage, Sender, Handel, Touristik, Dienstleistung und Energie. In einem einzigartigen, integrierten Forschungsansatz verknüpft phaydon qualitative, quantitative und apparative Methoden mit innovativen Beratungsansätzen zu maßgeschneiderten Forschungsdesigns und richtungweisenden Lösungen.

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